Nach einer Geburt konzentrieren sich Mütter meist nur auf das Wohlbefinden ihres Babys. Ihr eigenes Befinden darf jedoch ebenso nicht vernachlässigt werden, denn es spielt eine große Rolle in der Entwicklung des Kindes. Es ist wichtig, dass du dich auch um DICH kümmerst!

Hier findest du 6 wohltuende Dinge, die du in der Zeit nach deiner Geburt tun kannst.

Massage / Osteopathie

Nach einer Geburt macht der Körper eine große Veränderung durch, trotz wenig Schlaf muss er im Alltag stets funktionieren. Massagen können bei Schmerzen, Müdigkeit, Stress und post partum (nachgeburtlichen) Depressionen helfen, da sie neben der körperlichen auch auf der geistigen und seelischen Ebene wirken.

Durch eine Massage entsteht Entspannung. Sie wirkt schlaffördernd und der Hormonhaushalt wird besser reguliert. Die Durchblutung, sowie Milchproduktion werden angeregt und die stimulierte Zirkulation im Körper bewirkt einen besseren Transport von Sauerstoff und Abbauprodukten, was nebenbei Schwellungen lindern kann. 

Bei “Bliss Mama” in Berlin (https://blissmamadoula.com/massage-therapy) kannst du eine Massage zusammen mit deinem Baby oder ganz alleine für dich genießen.

Osteopathie ist eine manuelle, ganzheitliche und sanfte Therapieform, bei der der Körper als Ganzes gesehen wird und dessen Funktionen in Gleichklang gebracht werden.

Wichtig ist, sich nach einer Geburt erst einmal durchchecken zu lassen. Anhand der Anamnese kann dich der Osteopath entsprechend behandeln. Vor allem in Bezug auf Meridiane, Bindegewebe und Organe kann hier die Rückbildung und Entspannung gefördert werden. Wenn du per Kaiserschnitt entbunden hast, können durch die Behandlung Verklebungen in den vielen durchschnittenen Schichten gelöst und das Narbengewebe gelockert werden.

Damit dein Osteopath dich in deiner Situation bestmöglichst beraten kann, sollte er eine gynäkologische Weiterbildung abgeschlossen haben.

Schlaf & Ruhe

In den ersten 6-8 Wochen nach deiner Geburt (“Wochenbett”) sollte Entspannung ganz groß geschrieben werden. Damit dein Körper heilen und dein Geist sich an die neue Situation gewöhnen kann, solltest du dir viel Ruhe und Schlaf gönnen. Die Nähe deines Partners und eine auf dich abgestimmte Hebamme sind ratsam.

Nimm dir anfangs nicht zu viel vor und empfange Besuch erstmal nur, wenn du es wirklich möchtest. Diese Zeit ist für dich. Achte auf eine ausgewogene Ernährung und nimm dir wenn möglich kleine Pausen, in denen du durchatmen kannst. Solltest du an Schlaflosigkeit leiden, können u.a. Atemübungen, Aroma-Düfte und Massagen helfen.

Yoga nach der Geburt

Rückbildungskurs

Im Rückbildungskurs wird deine Bauch- und Beckenbodenmuskulatur gestärkt. Dies hilft bei Inkontinenz, Rektusdiastase, Blasen- / Gebärmuttersenkung, sowie Rücken- / Beckenschmerzen. Außerdem wird deine Kondition wieder gesteigert und du bekommst ein gutes Körpergefühl.

In der Regel kannst du einen Kurs ab der 6. Woche nach einer vaginalen Geburt besuchen. Nach einem Kaiserschnitt solltest du dir etwas mehr Zeit lassen. Deine Hebamme kann dir bestimmt einen geeigneten Kurs empfehlen. Dort kannst du in Austausch mit anderen Müttern kommen, was vor allem zur Zeit der pandemiebedingten Kontaktbeschränkungen eine große Rolle spielt. Selbst bei Online Kursen kannst du mit Lehrern und Müttern in Kontakt treten.

Postnatal-Yoga

Ob du dir Zeit für dich nimmst, oder Mama-Baby-Yoga praktizierst: Yoga nach der Geburt hat viele positive Effekte auf Körper und Geist!

Dein Körper (insbesondere die tiefe Bauchmuskulatur und der Beckenboden) wird gestärkt, Rücken und Nacken werden gelockert und so allgemeine Schmerzen gelindert. Deine Flexibilität, deine Energie und ein gutes Körpergefühl werden gefördert. Außerdem werden die bereits erwähnte Zirkulation stimuliert und der Hormonhaushalt ausgeglichen.

In dieser Zeit kannst du zur Ruhe kommen, frei atmen und somit deinen Geist beruhigen. Das wirkt sich positiv auf dein Selbstbewusstsein aus und kann gegen Ängste und Depressionen helfen. Diese Zeit ist auch für das Mama-Baby-bonding gut geeignet. In diesen Kursen kannst du, wie bei der Rückbildung, in Kontakt mit anderen Müttern treten.

Lass dir von deiner Hebamme bestätigen, dass du bereit für Postnatal-Yoga bist. “Vitamin Bewegung” in Berlin bietet eine Vielfalt an Yogakursen. Schau doch mal auf der Website nach, ob für dich etwas dabei ist: https://vitamin-bewegung.de/yoga-nach-der-geburt-kurse-ubersicht

Meditation

Es gibt zahlreiche Meditationsmethoden, zwischen denen du die passende für dich wählen kannst. Alle Methoden haben ähnliche positive Effekte und können nach der Geburt gezielt eingesetzt werden. Meditation bringt deinen Geist zur Ruhe, löst Verspannungen und vertreibt Angst und Stress. Weiterhin werden körpereigene Schmerzmittel, wie Endorphine und Dopamine, gefördert. Diese können bei einer Wochenbettdepression helfen. Die Auswirkungen einer solchen Depression können langanhaltend und schädlich für Mutter und Kind sein. Es ist wichtig direkt gegenzusteuern.

Komm mit dir selbst und mit deinem Baby in Einklang und sorge für Entspannung. Du wirst merken, dass du auch besser schlafen kannst und eine stärkeres Körpergefühl aufbaust.

Wellness Spa

In einem Spa kannst du dir u.a. Massagen und Peelings geben lassen, sowie in Bädern, Dampfbädern oder Saunen entspannen. Diese Behandlungen versorgen deine Haut mit Feuchtigkeit und pflegen sie. Die angeregte Durchblutung fördert deine Abwehrkräfte und kann schmerzlindernd wirken. Ein emotionaler Ausgleich findet statt. Dein Selbstwertgefühl und deine Laune werden verbessert. All das kann dir auch in der Zeit nach der Geburt sehr gut tun. 

Lass dich von deinem Arzt oder deiner Hebamme untersuchen und dir ein “Go” geben. Aufgrund der Heilung der Gebärmutter nach dem Abgang der Plazenta wird empfohlen ein Spa erst nach 6-8 Wochen nach einer Geburt zu besuchen.

Im Vabali Berlin (https://www.vabali.de/online/home/) kannst du die genannten Angebote genießen. Wenn du bereit für eine Auszeit bist, dann verwöhne dich.

Bonus – Postnatal-Doula und Lieferdienst

Ein guter Tipp ist es, sich beim Thema Essen und Haushalt wenn möglich unterstützen zu lassen. Du kannst dir Essen liefern lassen, oder dein Partner, deine Familie oder Freunde bekochen dich. Lege dir im Vorfeld Vorräte an, damit du dir ein paar Gänge zum Supermarkt sparen kannst.

Eine Postnatal-Doula ist ebenfalls ratsam, denn sie kann dir auf mehreren Ebenen helfen:

Neben der emotionalen Stütze kann sie dich darüber aufklären was wichtig für dich und dein Baby ist. Sie ist für die Fürsorge der Neugeborenen da, hilft beim Stillen, bei der Organisation im Haushalt und mit den Geschwistern. Auch deinen Partner kann sie beraten. Dieser Beistand kann in der Regel dazu beitragen eine Wochenbettdepression zu verhindern, da sich weniger Stress positiv auf dein Empfinden auswirkt.

In der Facebook Gruppe “Berlin Doula Options / Vermittlung” kannst du nach einer passenden Doula für dich suchen: https://www.facebook.com/groups/146721342710225

Katrine unterrichtet Yoga nach der Geburt vom Herzen. Es wird ein vertrauensvoller Raum geschaffen, in dem Frauen ihre Geschickte loswerden und sich austauschen können. Yoga nach der Geburt ist auf die besondere Zeit nach einer Geburt ausgerichtet wo die Frau wieder zu sich Selbst finden kann.

Weitere Informationen: https://vitamin-bewegung.de/yoga-nach-der-geburt-kurse-ubersicht 

Katrine Kroløkke Allibert

Katrine ist es wichtig ein gesundes Training anzubieten. Zusammen sprechen wir über und erarbeiten Körperstellungen, die Wahrnehmung vom Selbst und Atemübungen. Ihre Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen in allen Levels ist für sie purer Genuss.

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